Moselsonne

Mosel im Frühsommer

Andreas Kretschmer / Heimatblende / / 3 Kommentare / Like this
Moselsonne

Mosel im Frühsommer

Im Frühsommer verbrachte ich einige Tage an der Mosel in Traben-Trarbach, bevor es weiter nach Darmstadt zum großen Pentaxians Jahrestreffen weiterging.

Hintergrund und Auswahl der Location

Die große Deutschland Fototour – in Kürze mehr – führte uns unter anderem auch an die Mosel. Auf der Fahrt von Triberg zur Burg Eltz habe ich schon das grandiose Farbenspiel der Weinberge genossen. Deswegen kam ich zur Überlegung vor dem Jahrestreffen einige Tage an der Mosel zu verbringen um dort das eine oder andere Foto schießen zu können. So verbrachte ich Einige Tage in Traben-Trabach.
Erstes Bild im Kopf, war natürlich eine typische Moselschleife bei Sonnenauf- oder -untergang. Dazu Weinberge und Dörfer. Aus mehreren Gründen habe ich mich schlussendlich nicht für Cochem, sondern für Traben-Trabach entschieden. Hauptgrund war die Ruine der Grevenburg. Auch schien mir die Ausrichtung der Schleife günstiger für den Sonnenaufgang zu sein. Eine weitere Überlegung war, einen Sonnenuntergang vom Mont Royal aus zu fotografieren. Dieser liegt der Grevenburg gegenüber.
Außerdem war die Ruine vom Kloster Wolf auch nicht so weit entfernt. Als modernes Architektonisches „Highlight“, ist die neue Moselbrücke der B51neu nur 15km entfernt. Aber die Brücke entpuppte sich als nüchterner Zweckbau und nicht als Architektonische Highlight.

Grevenburg

Die Ruine thront gute 100m über Trarbach. In gut 20Minuten ist sie gut zu erreichen. Entspannter Sparziergang vor dem Frühstück. Am ersten Tag spielte das Wetter leider nicht mit. Dafür hat es dann am zweiten Morgen funktioniert. Die Regenpause des Vortags konnte ich für eine kleine Wanderung nutzen und so konnte ich die Location schon auskundschaften. So musste ich zum Shooting nicht lange nach dem geeigneten Ort suchen.
Was soll ich sagen, ich habe das Bild machen können, dass ich mir erhofft hatte. Eine hohe Brüstung, ein Stahlseil und ein Fahnenmast erschwerten zwar das Shooting, waren aber dennoch gut zu handeln.
Moselsonne

Mont Royal

Den Aussichtspunkt am Mont Royal erreicht man auch recht schnell. Aber leider war der Ausblick nicht so wie erhofft. Die Rebstöcke ziehen sich sehr weit nach oben und der Mont Royal ist an dieser Position eher Flach. So ergab sich nicht er erhoffte Blick über die Rebstecken. Zudem verdeckten diverse Büsche und Bäume den Rundumblick auf die Mosel.  Auch das Wetter spielte nicht mit. Man kann es nicht erzwingen. Am zweiten Abend
war zwar das Wetter besser, aber der Ausblick wurde dadurch nicht besser. Der Ausblick ist nicht schlecht, aber auch nicht das was ich mir erhofft hatte. Das ist wohl der ideale Spot für eine Drohne. So etwas habe ich nicht, also zog ich weiter zum Kloster Wolf und wurde nicht enttäuscht.
Kloster Wolf

Kloster Wolf

Wie bestellt ging die Sonne genau über der Klosterruine unter. Idealerweise hingen auch noch einige Wolkenfetzen im Himmel. So konnte ich ein tolles Schauspiel beobachten und auch fotografieren. Da ich ein Freund kleiner Stative bin, gab es einen kurzen Kampf mit der Vegetation. Irgendwas ist ja immer.

Das Kloster

Fazit

der Ausflug an die Mosel im Frühsommer hat sich gelohnt. Wahrscheinlich setzt der Herbst noch mal eins drauf. Aber auch der Frühsommer hat aus meiner Sicht abgeliefert. Ich hatte zwar auf frisches Grün der Rebstöcke gehofft, aber dafür war ich wohl etwas zu spät.

Wegen Gründen, konnte ich in den letzten Wochen und Monaten leider nicht so viel schreiben wie ich mir das erhofft habe. Ab jetzt erfolgt wieder regelmäßiger Content von mir, denn es gibt einiges nachzuholen.

über Andreas Kretschmer

Seit 2007 bin ich auf der Suche nach den perfekten Momenten und schärfe seither meinen fotografischen Blick. Fotografie hilft mir beim "Entschleunigen", dadurch habe ich auch gelernt kurze Momente zu genießen.

3 Kommentare

  1. mcphotoarts  —  2019-07-12 at 10:27

    Servus Andi,
    ein sehr schöner Beitrag von der Mosel. Leider kann man das Bild von der Moselschleife nicht in groß sehen. Das wäre aber sicherlich ein Highlight und man könnte die Details besser entdecken. Ich bin schon auf weitere Berichte gespannt.
    Gruß
    Michi

  2. Andreas Kretschmer  —  2019-07-11 at 20:44

    Hallo Klaus,
    also ich habe am Abend wahlweise Mineralwasser oder auch mal schwarze koffeinhaltige Brause getrunken. die Wiener am Nachbartisch haben Bier getrunken. 😉
    Da ich keinen Alkohol trinke, kenne ich mich bei Wein gar nicht aus. Aber jeder Winzer hat dort mit Besichtigung des Weinkellers und Verkostung geworben.

    LG Andi

  3. Klaus  —  2019-07-11 at 7:25

    Servus, lieber Andi,
    sehr schöne Eindrücke hast Du da mitgebracht 👏. Die Frage, die sich mir dabei stellt, ist: was bitte trinkt man dort am Abend? 😉 Als weinverwöhnter Südsteirer wird‘s dort schnell eng, hihi.
    Alles Liebe Klaus

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